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Samstag, 27. Oktober 2007
nicht schleichen
limone68, 08:41h
Ich fahre gerne Auto, besonders in Hamburg. Die Hamburger sind freundliche Autofahrer man darf sie nur nicht aufhalten. Sie fahren zügig, geben die Lücken. Und irgendwer hat mir damals, als ich dort wohnte, quasi befohlen wenn die Ampel auf gelb springt gibst du Gas. Ein Spurwechsel über vier Fahrbahnen ist durchaus möglich, nutze die Lücke, halte den Verkehr nur nicht auf. In meiner Stadt ist der größte Sport andere auszubremsen.
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Ich komme gut mit meinem Vater aus
limone68, 21:31h
Hab mich letztens mit einer Bekannten über Männer unterhalten. Dabei kamen auch die Väter und das jeweilige Verhältnis zum Vater zur Sprache. Ich hatte immer ein schlechtes Verhältnis. Ich mochte ihn nicht. Ich gab ihm die Schuld daran meine Mutter nicht glücklich zu machen. Das bekam er zu merken, ich mied ihn.
Wenn ich aber heute über ihn erzähle weiß ich einiges zu schätzen. Durch ihn habe ich gelernt Möbel oder auch Schiffe zu restaurieren bzw. neu zu lackieren. Ich sehe einen Stuhl oder eine Kommode und wüsste wie ich die alte Farbe runter und neu darauf bekomme, natürlich ohne Nasen.
Er konnte das gut erklären, gab mir dann die Ruhe es selber zu machen. Er stand nicht doof dabei und gab laufend Ratschläge, aber wenn ich fragte bekam ich Auskunft.
Der einzige Tag in meiner Kindheit an dem wir richtig gut miteinander auskamen und etwas zusammen unternahmen war der Weihnachtsmorgen (naja also nur der halbe Tag). Wir fuhren meine Groß Tante nach Hamburg zu ihren Bruder, dort verbrachte sie immer die Feiertage.
An diesen Morgen genoss ich die Autofahrt über die Bundesstraßen. Es ging an die Elbchaussee und meist gingen wir noch kurz mit rein, die Koffer und Päckchen mussten ja in Haus gebracht werden. Danach sind wir alleine weiter. Mein Vater schaute meist noch bei irgendwelchen Segelzubehör Geschäften rein und ich dackelte hinterher. Dort gab es viel zu gucken. Danach auf die Landungsbrücken. Ich bekam einen Kakao und wir saßen eine Weile in einem Lokal und schauten Schiffe. An diesen Tagen hatten wir Frieden. Es waren die wenigen Tagen an denen wir etwas zusammen unternahmen.
Mir sind sie heute wertvoll geworden und ich denke gerne daran zurück.
Ich habe meinen Frieden mit ihm geschlossen. Vor über neun Jahren. In dem Moment als ich in sein Krankenzimmer berat. Er lag dort so klein und hilflos. Wir tauschten einen Blick, mehr nicht. Damit war alles gesagt und alles verziehen. Gegenseitig. Er starb kurz darauf.
Ich komme mit meinem Vater gut aus…
Wenn ich aber heute über ihn erzähle weiß ich einiges zu schätzen. Durch ihn habe ich gelernt Möbel oder auch Schiffe zu restaurieren bzw. neu zu lackieren. Ich sehe einen Stuhl oder eine Kommode und wüsste wie ich die alte Farbe runter und neu darauf bekomme, natürlich ohne Nasen.
Er konnte das gut erklären, gab mir dann die Ruhe es selber zu machen. Er stand nicht doof dabei und gab laufend Ratschläge, aber wenn ich fragte bekam ich Auskunft.
Der einzige Tag in meiner Kindheit an dem wir richtig gut miteinander auskamen und etwas zusammen unternahmen war der Weihnachtsmorgen (naja also nur der halbe Tag). Wir fuhren meine Groß Tante nach Hamburg zu ihren Bruder, dort verbrachte sie immer die Feiertage.
An diesen Morgen genoss ich die Autofahrt über die Bundesstraßen. Es ging an die Elbchaussee und meist gingen wir noch kurz mit rein, die Koffer und Päckchen mussten ja in Haus gebracht werden. Danach sind wir alleine weiter. Mein Vater schaute meist noch bei irgendwelchen Segelzubehör Geschäften rein und ich dackelte hinterher. Dort gab es viel zu gucken. Danach auf die Landungsbrücken. Ich bekam einen Kakao und wir saßen eine Weile in einem Lokal und schauten Schiffe. An diesen Tagen hatten wir Frieden. Es waren die wenigen Tagen an denen wir etwas zusammen unternahmen.
Mir sind sie heute wertvoll geworden und ich denke gerne daran zurück.
Ich habe meinen Frieden mit ihm geschlossen. Vor über neun Jahren. In dem Moment als ich in sein Krankenzimmer berat. Er lag dort so klein und hilflos. Wir tauschten einen Blick, mehr nicht. Damit war alles gesagt und alles verziehen. Gegenseitig. Er starb kurz darauf.
Ich komme mit meinem Vater gut aus…
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Montag, 22. Oktober 2007
Unter Beobachtung
limone68, 15:24h
Ich lege dem Eichhörnchen nun regelmäßig 1-2 Erdnüsse hin.
Habe vor etwa einer Stunde was rausgelegt, das Eichhörnchen hat es schon eingesammelt.
Leider hab ich es nicht gesehen. Sollte mal die Futterstelle wechseln, so dass ich es beobachten kann. Als ich vor 2 Jahren mein Schlafzimmer tapezierte saß es auf dem Balkon und schaute durch Fenster rein. Hat uns ne ganze Weile beobachtet. Es schein die Balkone hier alle unter Beobachtung zu haben. Bin ja nicht die einzige die was rauslegt.
Habe vor etwa einer Stunde was rausgelegt, das Eichhörnchen hat es schon eingesammelt.
Leider hab ich es nicht gesehen. Sollte mal die Futterstelle wechseln, so dass ich es beobachten kann. Als ich vor 2 Jahren mein Schlafzimmer tapezierte saß es auf dem Balkon und schaute durch Fenster rein. Hat uns ne ganze Weile beobachtet. Es schein die Balkone hier alle unter Beobachtung zu haben. Bin ja nicht die einzige die was rauslegt.
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