Montag, 4. Februar 2008
Peinlich.Man muss die Zeichen nur erkennen können
Okay, muss ich ja nun gestehen. Das Reißverschluss-Füßchen meiner Nähmaschine ist wieder da. Also, eigentlich war es nie weg. Nur wusste Frau Limone scheinbar nicht genau wie es aussieht. Ein Blick in die Betriebsanleitung der Maschine zeigte es aber eindeutig.
Und der Vergleich mit den vorhandenen Füßen machte deutlich, es gibt ihn noch.
Wie unangenehm, aber Sie erzählen es ja bestimmt nicht weiter.

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Donnerstag, 31. Januar 2008
Nähen - da braucht man Garn?
Das war ja nun inzwischen der dritte Näh -Kurs den ich mit gemacht habe. Ich gehöre immer zu der Gruppe gut vorbereitet und dank eines schönen Geschenkes (Super Nähkasten-Kästchen wäre den Ausmaßen nicht gerecht- so groß wie ein Werkzeugkasten) immer gut und übersichtlich sortiert. Ganz anders dagegen ein nettes Mädel, diese kam mit zwei Stoffstücken (immerhin groß, also die Stoffstücke) und weiter nichts. „ Ich will einen Rock nähen, den Kurs hab ich geschenkt bekommen (Anmerkung: Nähen- leicht Fortgeschritten nannte sich der Kurs) und nähen kann ich auch nicht gut.“ Gut, hast du ein Schnittmuster? Wie sieht es aus mit Nähgarn aus und einen Reißverschluss brauchst du auch.“
Hatte Sie natürlich nicht. Aber unsere Referentin konnte aushelfen.
Das Mädel ging mit zwei festlichen Röcken glücklich nach Hause.

Ich kam übrigens überglücklich mit einer tollen Handtasche heim. Sie lässt sich durch einen Reißverschluss verschließen und auch die Innentaschen sind mit Reißverschluss gesichert. Außerdem wurde eine Leiche (angefangene und nicht beendete Tunika) ganz lieb gerettet vor der ewigen Verdammung in den Tiefen der Pappschachtel mit Stoffstücken.
Nun könnte Frau Limone ja gleich den nächsten Reißverschluss vernähen wenn...ja, wenn die so gut sortierte Frau Limone nicht den passenden Reißverschluss-Fuß für ihre Maschine verschlammt hätte. Grumpf, sollte mal wieder einkaufen gehen.

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Donnerstag, 24. Januar 2008
VHS-Nähen
Am Wochenende ist es wieder soweit. Ja, genau. Ich besuche mal wieder einen meiner geliebten Volkshochschulkurse. Gestern war schon die Vorbesprechung. Ich werde meine Kunstfertigkeit an der Nähmaschine weiterbilden (Reißverschluss). Das Beste an solchen Kursen ist aber die Begegnung der dritten Art, die sich unweigerlich einstellt wenn neun Personen unterschiedlicher Art (einzige Gemeinsamkeit weiblich und nähen) aufeinander treffen. Dies ist nicht der erste Kurs, ich weiß also worauf ich mich freuen kann. Ich mag das wirklich. Die Vorstellungen bei der Vorbesprechung sind am besten.
Es gibt grundsätzlich die junge Frau die meint ein Schnittmuster wird nicht benötigt, bzw. ist ja mal eben so schnell gemacht. Wohlgemerkt es soll dann ein Kleid oder eine Bluse genäht werden. Meist auch eine Dame im reifen Alter, diese sind entweder total nett und zum knuddeln oder haben Haare auf den Zähnen. Es sind auch immer die Freundinnen dabei, die sich genügen selber.
Welch ein Typ ich bin, fragen Sie? Ich bin die nette, die gleich mit jedem redet (ich kann da nix für, ich bin nicht schüchtern). Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor es schüttet plötzlich. Sie stellen sich in den nächsten Eingang (zufällig ein Cafe), Frau Limonengarten stellt sich schutzsuchend dazu (der Eingang ist groß genug). Dann kann es sein das Frau Limonengarten Sie fragt ob man dann vielleicht zusammen in dem Cafe einen Kaffee trinkt (allein mag sie nämlich nicht). Alles schon passiert.

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